Über uns

Helene Jäger

Wir legen Wert auf Qualität und Schönheit im Detail sowie ein vielfältiges Angebot. Unsere Vorliebe ist es unsere Besucher immer wieder mit neuen Dingen zu überraschen die wir liebevoll in unserem Geschäft arrangieren das zum Stöbern und Wohlfühlen einlädt.

Der Schwerpunkt des exklusiven Angebots liegt auf Interieur Accessoires und schönem Wohnen. Besonderes aus Eisen für Haus und Garten, Korbwaren, Holzspielzeug, Kerzen, Düfte sowie Naturkosmetik und vieles mehr lassen jeden Besucher die Zeit vergessen. Neben diesen Produkten zählen wir auch noch auf das traditionelle und originale Waldviertler Kunsthandwerk aus Stroh: den Waldviertler Strohschmuck.

Portrait von Alexandra Kuttner - Geschäftsführerin und Enkelin von Helene Jäger

Alexandra Kuttner, Enkelin von Helene Jäger, führt nun in 3. Generation das Geschäft.


Unsere Geschichte

Am Anfang waren Stroh und Holz

Eigentlich hatte Helene Jäger mit Stroh nichts am Hut. 1957 gründete sie ihr Unternehmen im Salzkammergut. Mit einem Startkapital von sieben Schilling und 50 Groschen erwarb sie zehn Deka Peddigrohr und verarbeitete es zu einem Korb.
Dieses Erstlingswerk gelang so gut, dass sie noch im selben Jahr eine ganze Kollektion entwarf und diese bereits im darauf folgenden Jahr exportierte. Bald platzte das Unternehmen aus allen Nähten und übersiedelte 1962 nach Weitra ins Waldviertel.
Ein Jahr später entstanden die ersten Strohsterne: Um eine Arbeit suchende junge Frau nicht mit leeren Händen nach Hause zu schicken, bekam sie von Helene Jäger einen Strohstern mit der Idee, Weihnachtsschmuck aus Stroh herzustellen. Aus der kunsthandwerklichen Begabung dieser jungen Frau, die nebenbei auch noch in der Landwirtschaft arbeitete, entwickelte sich der heute weltweit bekannte Waldviertler Weihnachtsschmuck, der oft kopiert und doch nie erreicht wurde.
Mit der Zeit entstanden die verschiedensten Verarbeitungstechniken und Formen. Seine Vielfalt macht den „Waldviertler Strohstern“ einzigartig und weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. In den Folgejahren wurde das Sortiment noch um Puppen und Ornamente erweitert.

1977 übernahm Tochter Waltraud das Unternehmen, das sie bis zur Jahrtausendwende leitete. Die Korbflechterei wurde im Jahr 2000 endgültig eingestellt. Was blieb, sind die Sterne und die sind den Damen heilig, denn die einzigartigen Waldviertler Strohsterne sind längst zu begehrten Sammlerstücken geworden.
Als Unternehmerin der dritten Generation zeichnet Alexandra Kuttner seit Jänner 2000 verantwortlich für das Waldviertler Traditionsunternehmen das seit 1962 seinen Sitz in der alten Schule in Weitra hat.


Der Waldviertler Strohschmuck

Handarbeit mit Qualität und Bestand

Bis zum heutigen Tag wird das Stroh von Hand geschnitten, zu Garben gebunden und anschließend händisch gedroschen. In jedem Stück steckt viel Arbeit, Liebe zum Detail und auf jeden Fall das Waldviertel. Denn trotz asiatischer Billigimporte konnte sich der Waldviertler Weihnachtsschmuck aus Stroh durch seine kunstvolle und exakte Verarbeitung bei Kennern und Liebhabern durchsetzen.